Vom 5-Sterne Hotel zum Wohnmobil

Seit meiner Kindheit war ich es gewöhnt, Urlaub im Hotel zu verbringen. Zuerst in kleinen

3-Sterne-Hotels mit Frühstück und Stockbetten für uns Kinder. Dann in besser ausgestatteten 4-Sterne-Hotels mit Vollpension und Poollandschaft. Wenn möglich lag das Hotel natürlich direkt am Meer! Gar nicht gefallen haben mir die Ferien in Apartments; dies ist Gott sei Dank auch nicht oft vorgekommen.


Als ich dann meine eigene Familie gründete, genoss ich es, den Urlaub in möglichst luxuriösen Hotel-Resorts an den verschiedenen Destinationen der Welt zu verbringen.

(Die Campingurlaube in den USA mit dem Mietwohnmobil lasse ich jetzt mal außen vor)

Die Erwartungen an die Hotels bzw. Resorts samt Ausstattung und Service waren meinerseits dementsprechend hoch. Wie schon erwähnt bereite ich meine Urlaube meist sehr akribisch vor; somit bin ich immer gut informiert, was mich erwartet.


In der Regel ist die Wahl immer sehr gut getroffen, doch ab und an gab es Kleinigkeiten, welche mir bzw. meiner Familie dann doch nicht ganz entsprochen haben. Je älter unser Sohn Luis wurde (da rede ich vom Alter bis 9 Jahre), desto schwieriger war es, ein geeignetes Zimmer für uns zu finden. Die Zustellbetten waren öfters Ausziehstühle oder Couchecken; das Zimmer wurde dadurch auch etwas eng. Ein Familienzimmer war natürlich großartig, aber der Preis war oft an unserer Schmerzgrenze. Die Balkone oder Terrassen sind meist mit 2 Stühlen ausgestattet - wir sind aber zu dritt. Es ist mir selbstverständlich klar, dass es sich hier um Jammern auf hohem Niveau handelt, aber ich möchte euch nun "unsere" Vorteile des Wohnmobil-Reisens erklären:


In unserem Wohnmobil hat jeder von uns Dreien sein eigenes, vollständiges Bett; hier muss nichts umgebaut oder umgeklappt werden. Zudem sind auch unsere Lieblingspolster und -decken immer an Board. Vor alles das Innere des Wohnmobils ist unsers 2. Zuhause; hier fühlen wir uns pudelwohl. Wir haben unser eigenes Bad dabei: WC, Dusche mit Regenbrause :-), Waschbecken, Schminkspiegel, Fön, elektrische Zahnbürste etc. Wichtig ist auch der Kühlschrank und das Gefrierfach - gefüllt mit eisgekühlten Getränken und allerhand Leckereien. Und nein, wir essen und trinken nicht aus Plastikgeschirr! Genügend Platz für Spiel- und Sportsachen, Bücher, Laptop, DVD´s etc. ist vorhanden. Der Fernseher ist auf Astra eingestellt, d.h. keine Probleme mit fremdsprachigen Sendern. In der Heckgarage sind unsere Fahrräder oder die Mopeds verstaut.


Ich bevorzuge Parzellen auf Campingplätzen, die zwischen 100 und 150 Quadratmeter groß sind. Hier können wir uns ausbreiten, gemütlich unter der Markise chillen, lesen und die Natur genießen. Direkt am Meer, am See, in den Bergen, in der Stadt gilt meistens die Devise: wenn das Wetter zu schlecht ist, ziehen wir weiter -> dahin, wo die Sonne scheint!



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